Wer ist eigentlich Melissa Hitzfeld

Nachricht 04. Oktober 2026

Einleitung

Unsere Reihe „Wer ist eigentlich…?“ geht in die nächste Runde! In dieser Ausgabe lernen wir Melissa Hitzfeld kennen.

In diesem Interview verrät sie unter anderem, wie ihr perfekter Morgen in der Andreaskindertagesstätte startet, welche Mutprobe sie direkt nach der Elternzeit gewagt hat und warum die Andreaskirchengemeinde für sie von klein auf voller schöner Erinnerungen steckt.

Liebe Melissa Hitzfeld, ganz herzlichen Dank für deine Zeit und deine ehrlichen und persönlichen Antworten!

Wer ist eigentlich Melissa Hitzfeld?

Wer bist du – und was sollte man über dich wissen, bevor man dich näher kennenlernt?

Ich bin Melissa Hitzfeld, 29 Jahre alt und arbeite aktuell als Leitung der ev.-luth. Andreaskindertagesstätte. In meiner Arbeit begleite ich Kinder, Familien und mein Team durch den Kita-Alltag. Gemeinsam versuchen wir einen Ort zu gestalten an dem sich alle wohlfühlen und gerne kommen. Besonders wichtig ist mir dabei ein wertschätzendes Miteinander und ein vertrauensvoller Umgang.
Ich bin verheiratet und Mutter. In meiner freien Zeit finde ich Ausgleich im Garten, mit unserem Hund auf langen Spaziergängen oder mit einem guten Buch.

Welche kleine Eigenart oder Gewohnheit gehört fest zu dir?

Jeden Morgen komme auf der Arbeit an, lege meine Tasche im Büro ab und noch bevor ich den PC einschalte, drehe ich eine große Runde durch die Kita. Dabei klappere ich alle Gruppen ab und erkundige mich bei den Kolleginnen wie es ihnen geht und ob es irgendwas gibt, was ich wissen muss. Oft entsteht dabei auch der ein oder andere kurze Plausch mit den Kindern oder den Eltern. Dieser Start hilft mir, gut im Alltag anzukommen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, was gerade wichtig ist.

Welche Entscheidung in deinem Leben war besonders mutig?

Ich bin direkt aus meiner Elternzeit vertretungsweise auf die Leitungsstelle gerutscht. Diese Verantwortung direkt so zu übernehmen war schon sehr mutig.

Was hättest du deinem Jüngeren Ich gerne früher gesagt?

Einfach machen! Man kann so vieles ausprobieren, wenn man nur mutig genug ist und selbst wenn nicht alles funktioniert, nimmt man immer etwas aus der Erfahrung mit.

Was bedeutet für dich ein gutes Leben?

Vor allem Zeit. Ich möchte so viel Zeit wie möglich mit den Menschen verbringen, die mir wichtig sind und dabei sowohl beruflich als auch privat das Gefühl haben, etwas Sinnvolles zu tun. Es sind oft die kleinen Momente wie gemeinsame Zeit, Begegnungen auf Augenhöhe oder einfach ein ruhiger Augenblick für mich allein, die das Leben für mich gut machen.

Wie gehst du mit Rückschlägen und Enttäuschungen um?

Rückschläge und Enttäuschungen gehören für mich zum Leben dazu. Man darf sich auch mal ärgern oder traurig sein, aber wichtig ist mir, danach wieder nach vorne zu schauen und zu überlegen, was man daraus lernen und mitnehmen kann.

Welche Rolle spielt der Glaube in deinem Leben- oder auch keine?

Glaube ist für mich weniger eine Frage von Ritualen oder der Kirche als Ort, sondern eher ein Gefühl von Hoffnung und Zuversicht, das mich sowohl privat als auch im beruflichen Alltag trägt. Es hilft mir, auch in schwierigen Momenten den Blick auf das positive zu behalten.

Was verbindest du mit unserer Kirchengemeinde?

Die Andreaskirchengemeinde hat von Anfang an zu meinem Leben gehört.
Ich wurde in der Gemeinde getauft und konfirmiert. Als ich noch Kind war, haben wir jedes Jahr an Weihnachten das Krippenspiel angeguckt und teilweise sogar mitgemacht.
Im Sommer habe ich mit meinen Geschwistern am damaligen Ferienprogramm teilgenommen und eine Zeit im Chor gesungen. Also insgesamt viele positive Erinnerungen und ich werde immer ein bisschen nostalgisch, wenn ich in die Kirche komme.

Was wünscht du dir für das Zusammenleben hier in Zukunft?

Ich wünsche mir, dass unsere Zusammenarbeit weitergeht wie bisher. Pastor Steinke kommt uns regelmäßig besuchen und im letzten Jahr haben wir beispielsweise unser Laternenfest in der Kirche abgehalten. Das hat allen so gut gefallen, dass es dieses Jahr direkt wieder in der Form stattfindet.

Was möchtest du den Menschen in unserer Gemeinde mit auf den Weg geben?

Mir ist wichtig, dass wir weiter gut miteinander umgehen, aufeinander achten und dass jede*r hier seinen Platz finden kann.

Melissa Hitzfeld