Ev.- luth. Andreasgemeinde Wallenhorst
 Ev.- luth. Andreasgemeinde Wallenhorst

Vorstellung Pastor Martin Steinke
Vakanzvertreter in der Andreasgemeinde


Als mich Superintendent Dr. Jeska gefragt hat, ob ich mir vorstellen kann, die Vakanzvertretung in der Andreasgemeinde zu übernehmen, musste ich nicht lange überlegen. Zwanzig Jahre lang war ich Gemeindepastor in der Matthäusgemeinde Osnabrück, und die Gemeindearbeit in ihrer großen Breite hat mir viel Freude gemacht. Aus der regionalen Zusammenarbeit ist mir die Andreasgemeinde vertraut, und ich habe in der Sommerkirche bereits einige Male hier Gottesdienst gefeiert. Besondere Höhepunkte waren drei Gemeindefahrten, die ich mit begleiten durfte und bei denen auch viele Gemeindemitglieder aus Andreas dabei waren: nach Polen, Frankreich und zu den Luther-Orten.  Seit drei Jahren bin ich Klinikseelsorger in der Schüchtermann-Klinik in Bad Rothenfelde. Das passt, weil mir die Seelsorge schon in der Gemeinde immer wichtiger geworden ist. Gerne begleite ich Menschen auf ihrem Lebensweg und teile mit ihnen Freude und Trauer. Im Krankenhaus komme ich immer wieder mit Menschen in Kontakt, die von heute auf morgen aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden und die oft nicht wissen, wie es weiter gehen wird. Ich merke täglich, wie wichtig es ist, dass Kirche hier in den Kliniken präsent ist.  Gemeinsam mit meiner Frau und zwei Pflegekindern wohne ich in der Dodesheide. Unsere vier erwachsenen Kinder gehen inzwischen ihre eigenen Wege, kommen aber immer noch gern nach Hause. Langweilig ist es bei uns nie. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der Andreasgemeinde. Als Vakanzvertreter bin für die Zeit, bis eine neue Pastorin oder ein neuer Pastor kommt, Ihr Ansprechpartner im Pfarramt. Wenn Sie Fragen oder Kritik haben, rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir eine Mail. Ich werde den Kirchenvorstand begleiten und habe vor, regelmäßig mit Ihnen Gottesdienste zu feiern. Manches gilt es sicher aufzuarbeiten, und das braucht Zeit. Aber der Blick soll vor allem auch in die Zukunft gehen. Wo stehen Sie als Andreasgemeinde? Was wollen Sie? Was brauchen Sie? In meiner bisherigen Arbeit war mir das Wichtigste zu wissen, dass wir nicht allein durchs Leben gehen. Das Vertrauen in Gott kann uns tragen und die nötige Gelassenheit geben.

Bleiben Sie behütet, Ihr Pastor Martin Steinke

Pastor Keller verlässt die Andreasgemeinde

Uneinigkeit im Kirchenvorstand / Nachfolgerfrage noch offen
Wallenhorst „Wenn der Kirchenvorstand und ich uns nicht auf ein gemeinsames Leitungsbild für unsere Gemeinde einigen können, dann ist es an mir zu gehen“, sagt Pastor Friedemann Keller.

Zum 1. Oktober wird er die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wallenhorst verlassen. Einen Nachfolger gibt es nach dem überraschenden Aus noch nicht.

Keller ist mit seinem Dienstantritt im April 2016 Pastor auf Lebenszeit geworden. Das seine Tätigkeit in der Wallenhorster Kirchengemeinde jedoch nach nur dreieinhalb Jahren zu Ende geht, damit hat der gebürtige Frankfurter sicher damals nicht gerechnet. Er wechselt jetzt auf eine übergemeindliche Stelle im Kirchenkreis Osnabrück und wird als Springer in verschiedenen Kirchengemeinden auftretende Lücken füllen.

„Die Entscheidung zu gehen ist mir nicht leichtgefallen“, erklärt er auf Anfrage unserer Redaktion. Über Monate habe er gemeinsam mit den Kirchenvorstandsmitgliedern versucht, ein gemeinsames Leitungsbild zu finden. Als dann deutlich war, dass es diesen gemeinsamen Weg nicht geben werde, sei für ihn klar gewesen: „Dann muss ich gehen.“

Das Leitungsbild einer Kirchengemeinde legt fest, welche Rolle der Kirchenvorstand und welche der Pastor innerhalb der Gemeinde trägt und wer welche Aufgaben übernimmt. „Nichtsdestotrotz habe ich mich in Wallenhorst wohlgefühlt und bin mit meiner Familie herzlich aufgenommen worden“, betont Keller.

In einem Gemeindebrief, den Keller Ende vergangener Woche auf der Homepage der Kirchengemeinde veröffentlichte, teilt er seinen Abschied mit und ist darin voll des Lobes für viele seiner Mitarbeiter. Aber auch Kollegen, Ehrenamtliche und Jugendlichen seien ihm sehr ans Herz gewachsen. Gleichzeitig bat er um Vergebung für Dinge, die ihm nicht gelungen seien oder die er versäumt habe. Er wird am 27. Oktober um 18 Uhr mit einem Gottesdienst aus der Kirche verabschiedet.

Derzeit sucht er für sich und seine Familie ein neues Zuhause in Osnabrück. Bis er fündig ist, bleibe er mit Frau und Tochter weiter im Pfarrhaus wohnen. Für die Übergangszeit wird Pastor Martin Steinke die Dinge, die der Kirchenvorstand nicht alleine bewältigen kann, übernehmen oder begleiten.

Auch die Mitglieder des Kirchenvorstands bedauern die Situation. „Wir haben über den Zeitraum von einem Dreivierteljahr nach den Neuwahlen des Kirchenvorstands gemeinsam intensive Gespräche geführt, um ein Leitungsbild zu finden, mit dem sich alle Beteiligten identifizieren und es für sich persönlich abbilden können“, sagt Katharina Kuhlmann vom Kirchenvorstand. Jeder sei in dieser Zeit mit den Überlegungen an seine Grenzen gegangen. „Als uns klar wurde, wir kriegen das hier nicht ohne Hilfe hin, haben wir die Landeskirche dazugeholt.“ Zwei Coaches blickten von außen bei mehreren Gesprächen auf die Gruppe. Man habe sich durch diese Beratung erhofft, eine Einigung für die haupt- und ehrenamtliche Zusammenarbeit in der Gemeinde zu finden. „Leider ohne Erfolg“, so Kuhlmann. Daher sei die Trennung nun der konsequente Schritt.

NOZ / 1.10.2019 / Lokalteil - Seite 18


 

 

„Gott liebt Gerechtigkeit – wofür es sich zu kämpfen lohnt“ – das Jahresthema der EKD-Männerarbeit wollen wir durchbuchstabieren am Thema „Afrika“ und haben mit Thomas Wojciechowski, dem Leiter des ELM Hermannsburg, einen ausgewiesenen Kenner gewinnen können.

 

#meinfreiraumfoto.de

 

Zeigen Sie Ihren Freiraum! Noch bis zum 31. Oktober können Sie Ihre Bilder beim großen Fotowettbewerb #meinfreiraumfoto einsenden. Der Preis für den ersten Platz ist ein echtes Kultobjekt der Fotografie, eine Sofortbildkamera. „Das Thema ,Freiräume’ ist sehr persönlich: Es weckt Erinnerungen, Sehnsüchte, Träume. Ich bin gespannt und freue mich auf die Fotos und ihre Geschichten“, sagt Pastorin Karoline Läger-Reinbold, Projektkoordinatorin der „Zeit für Freiräume“. Eine hochkarätige Jury wird die besten Bilder beim Medientag der Landeskirche am 6. Dezember 2019 auszeichnen.

 

Hier gehts zur Wettbewerbshomepage:  www.meinfreiraumfoto.de

Neue App für Konfirmand*innen


Die kostenlose "KonApp" kann ab sofort in den App-Stores für iPhones und Android-Smartphones heruntergeladen werden. Sie ermöglicht Kommunikation innerhalb von Konfirmand*innengruppen, enthält Auszüge aus dem Alten und Neuen Testament und sammelt verschiedene liturgische Texte und Gebete wie das Glaubensbekenntnis, das Vaterunser und die Zehn Gebote. Dazu kommen ein Terminkalender, eine Tagebuchfunktion und weitere Features.

 

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