Abschied und Neuanfang in der Ökumenischen Hospizgruppe Wallenhorst

Nachricht 04. Februar 2026

Am Sonntag, dem 1. Februar, wurde in der Andreaskirche ein besonderer Gottesdienst gefeiert. Viele Menschen waren gekommen, um die Entpflichtung der bisherigen Koordinatorinnen der ökumenischen Hospizgruppe, Renate Röhner-Kroh und Rita Stolte, mitzuerleben und zugleich Sabine Heiber als neue hauptamtliche Koordinatorin in ihrem Amt willkommen zu heißen.

Der Gottesdienst war geprägt von einer besonderen Atmosphäre und bewegenden Worten der drei Hauptbeteiligten. Renate Röhner-Kroh und Rita Stolte berichteten, wie Sie damals zur Arbeit in der Hospizgruppe gekommen sind und gaben einen sehr persönlichen Einblick in ihre Beweggründe. Es hat mich tief berührt, mit welcher Offenheit sie von ihren eigenen Lebenswegen erzählt haben, welchen Einfluss dieses Engagement auf ihr Leben hatte und wie erfüllend sie diese Aufgabe empfunden haben und weiterhin empfinden. Denn beide werden der Hospizgruppe auch künftig als ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen verbunden bleiben.

Mit vielen wertschätzenden Worten wurden die beiden von den Mitarbeitenden der Hospizgruppe verabschiedet und mit Blumen und Geschenken bedacht. Pastor Martin Steinke und Gemeindereferentin Annegret Bosse von der Pfarreiengemeinschaft Wallenhorst entpflichteten sie mit Dank und Segen für ihren langjährigen Dienst.

Vor Ihrer Amtseinführung hatte auch Sabine Heiber Gelegenheit, von ihrem persönlichen und beruflichen Werdegang zu erzählen und davon, wie sie ihren Weg zur Ökumenischen Hospizgruppe Wallenhorst gefunden hat. Eine Ihrer Aussagen hat mir besonders gefallen: „Ich mag Menschen!“ In dieser schlichten, aber kraftvollen Aussage wurde für mich deutlich, mit welcher Offenheit und Zugewandtheit sie ihre neue Aufgabe antritt.

Ein ausführliches Interview hierzu finden Sie hier :

Interview mit Sabine Heiber

Nach ihrer Einführung in das Amt der hauptamtlichen Koordinatorin durch Pastor Martin Steinke und Annegret Bosse, wurde auch Sabine Heiber mit berührenden Worten und Zeichen der Wertschätzung willkommen geheißen.

Sehr eindrücklich war für mich die Ansprache von Pastor Martin Steinke. Er verglich die Mitarbeitenden der Hospizgruppe mit Brückenbauer*innen und machte deutlich, dass dieses Ehrenamt ein sehr schönes, aber auch besonders herausforderndes ist. Besonders bewegt hat mich sein Bild von den Mitarbeitenden als Brückenbauer*innen zwischen Licht und Ewigkeit – zwischen Leben und Abschied.

Der Gottesdienst machte auf eindrucksvolle Weise sichtbar, wie wertvoll die Arbeit der ökumenischen Hospizgruppe für die Menschen in unserer Gemeinde ist. Er stand ganz im Zeichen von Dankbarkeit, Vertrauen und Zuversicht für den weiteren Weg.

Im Anschluss gab es einen liebevoll gestalteten Empfang mit Sekt, Saft und einem einladenden Buffet, der Raum für Begegnung und Austausch bot.

Majbritt Möller