Sanierung des Gemeindehauses
Die Sanierung des Gemeindehauses der Andreasgemeinde ist ein bedeutender Schritt – nicht nur für das Gebäude selbst, sondern auch für die Zukunft der Gemeinde. Mit dem 50. Geburtstag der Andreasgemeinde feiern wir nicht nur ein Jubiläum, sondern nehmen auch das Alter unseres Gemeindehauses bewusst wahr. 50 Jahre sind für ein Gebäude ein Meilenstein, an dem sich zeigt, wo Sanierungsbedarf besteht.
Der Kirchenvorstand hat sich dieser Herausforderung gestellt und bereits wichtige Weichen gestellt. Dank der Unterstützung des Kirchenkreises können wir die notwendigen Maßnahmen angehen – eine Entscheidung, die auch die Bedeutung der Andreasgemeinde für ihren Standort unterstreicht. Dass wir diese Schritte gemeinsam bewältigen, ist ein Zeichen von Gemeinschaft und Verantwortung.
Schon jetzt haben wir viel erreicht: Ein Gutachten zum energetischen Zustand des Gebäudes bildete die Grundlage für eine durchdachte Sanierungsstrategie. Mit kostengünstigen und gleichzeitig wirkungsvollen Maßnahmen wie der Dämmung der Außenwände und der Kellerdecken haben wir bereits gehandelt. Nun folgt die Erneuerung der Heizungsanlage: Die alte Gasheizung wird durch eine moderne Wärmepumpe ersetzt, um Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu steigern.
Im zweiten Bauabschnitt steht der Kirchsaal im Fokus. Eine neue Dachdämmung soll die energetische Bilanz verbessern. Parallel dazu werden Undichtigkeiten behoben und die Beleuchtung im Kirchraum modernisiert. Selbst kleine, aber wichtige Details wie der Abbau des Kamins in Raum 5 und der Tausch einiger Außentüren zeigen: Hier wird mit Sorgfalt und Weitsicht gearbeitet.
Der dritte Bauabschnitt rundet die Maßnahmen im Außenbereich ab – ein weiterer Baustein für ein Gebäude, das den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerecht wird.
Dass die Gemeinde diesen Weg gehen kann, ist auch das Ergebnis einer verantwortungsvollen Haushaltsführung der letzten 20 Jahre. Der Eigenanteil ist gesichert, der Großteil der Kosten wird vom Kirchenkreis und durch öffentliche Fördermittel getragen. Das ist eine Investition in die Zukunft – und eine, auf die wir stolz sein dürfen.
Die Bauarbeiten werden uns vor Herausforderungen stellen, etwa durch die Auslagerung des kirchlichen Betriebs. Doch die Möglichkeit, Gottesdienste und Veranstaltungen in der Arche in Lechtingen zu feiern, zeigt: wir sind eingebunden in eine gute Nachbarschaft in der Region. Wenn die Arbeiten Anfang des neuen Jahres abgeschlossen sind, können wir mit Freude und Zufriedenheit in die Zukunft blicken – als eine Gemeinde, die ihr Zuhause und ihre Verantwortung ernst nimmt.
Johannes Andrews, stellv. Vorsitzender des Kirchenvorstandes