Neues aus dem Kirchenvorstand

Nachricht 23. August 2026

Sanierung des Gemeindehauses

Die Sanierung des Gemeindehauses der Andreasgemeinde ist ein bedeutender Schritt – nicht nur für das Gebäude selbst, sondern auch für die Zukunft der Gemeinde. Mit dem 50. Geburtstag der Andreasgemeinde feiern wir nicht nur ein Jubiläum, sondern nehmen auch das Alter unseres Gemeindehauses bewusst wahr. 50 Jahre sind für ein Gebäude ein Meilenstein, an dem sich zeigt, wo Sanierungsbedarf besteht.

Der Kirchenvorstand hat sich dieser Herausforderung gestellt und bereits wichtige Weichen gestellt. Dank der Unterstützung des Kirchenkreises können wir die notwendigen Maßnahmen angehen – eine Entscheidung, die auch die Bedeutung der Andreasgemeinde für ihren Standort unterstreicht. Dass wir diese Schritte gemeinsam bewältigen, ist ein Zeichen von Gemeinschaft und Verantwortung.

Schon jetzt haben wir viel erreicht: Ein Gutachten zum energetischen Zustand des Gebäudes bildete die Grundlage für eine durchdachte Sanierungsstrategie. Mit kostengünstigen und gleichzeitig wirkungsvollen Maßnahmen wie der Dämmung der Außenwände und der Kellerdecken haben wir bereits gehandelt. Nun folgt die Erneuerung der Heizungsanlage: Die alte Gasheizung wird durch eine moderne Wärmepumpe ersetzt, um Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu steigern.

Im zweiten Bauabschnitt steht der Kirchsaal im Fokus. Eine neue Dachdämmung soll die energetische Bilanz verbessern. Parallel dazu werden Undichtigkeiten behoben und die Beleuchtung im Kirchraum modernisiert. Selbst kleine, aber wichtige Details wie der Abbau des Kamins in Raum 5 und der Tausch einiger Außentüren zeigen: Hier wird mit Sorgfalt und Weitsicht gearbeitet.

Der dritte Bauabschnitt rundet die Maßnahmen im Außenbereich ab – ein weiterer Baustein für ein Gebäude, das den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerecht wird.

Dass die Gemeinde diesen Weg gehen kann, ist auch das Ergebnis einer verantwortungsvollen Haushaltsführung der letzten 20 Jahre. Der Eigenanteil ist gesichert, der Großteil der Kosten wird vom Kirchenkreis und durch öffentliche Fördermittel getragen. Das ist eine Investition in die Zukunft – und eine, auf die wir stolz sein dürfen.

Die Bauarbeiten werden uns vor Herausforderungen stellen, etwa durch die Auslagerung des kirchlichen Betriebs. Doch die Möglichkeit, Gottesdienste und Veranstaltungen in der Arche in Lechtingen zu feiern, zeigt: wir sind eingebunden in eine gute Nachbarschaft in der Region. Wenn die Arbeiten Anfang des neuen Jahres abgeschlossen sind, können wir mit Freude und Zufriedenheit in die Zukunft blicken – als eine Gemeinde, die ihr Zuhause und ihre Verantwortung ernst nimmt.

Johannes Andrews, stellv. Vorsitzender des Kirchenvorstandes

Gemeindeleben in Bauzeiten

Im Grunde ist eine Gemeinde ja immer im Bau. Das ist spannend, und das ist gut so! Manchmal ist es auch anstrengend. Aber Kirche oder Gemeinde, die sich nicht verändert, verliert an Bedeutung und wird auf Dauer nicht bestehen bleiben.

Viele Gemeindemitglieder kennen die Andreasgemeinde bereits seit vielen Jahren, eine ganze Reihe Menschen kennt sie sogar von Anfang an. Wer mit ihnen über die Anfangszeiten ins Gespräch kommt, staunt, wieviel sich in dieser Zeit getan hat. Christinnen und Christen in Hollage und Wallenhorst haben ihre Verantwortung ernst genommen. Sie haben bewusst ein offenes Gemeindezentrum gebaut, das schon längst erweitert und den Bedarfen angepasst wurde.

Das Wichtigste war stets, nah an den Menschen zu sein. Ein Ort im Leben, für Gemeinschaft in Gottesdiensten und in Gruppen und Kreisen. Begegnung beim Singen, Spielen und Beten. Diakonische Gemeinde mit Kleiderkammer und Bücherei. Offen für Veränderung.

Nun gehen wir den nächsten Schritt: Wir machen unser Gemeindezentrum zukunftsfähig, damit genau das weiterhin möglich ist: Dass wir Menschen einen Ort bieten können, an dem sie gerne sind, gestärkt und gesegnet werden und im Glauben wachsen können. Für mich ist bis heute z.B. der Gottesdienst solch ein Ort.

So war es auch die erste Frage, die wir uns im Kirchenvorstand stellten: Wo feiern wir Gottesdienst, wenn der Kirchraum nicht zur Verfügung steht? Am besten wäre es, wenn wir nicht jeden Sonntag woanders hingehen müssen. Schnell waren wir uns einig: Am besten wäre die Arche in Lechtingen! Mitten in seinem Sommerurlaub schrieb ich Pastor Dr. Meyer-Stiens an, er antwortete, als ich im Urlaub war und nachbarschaftlich unkompliziert stand die Einladung: „Herzlich willkommen!“ Vielen Dank, lieber Kirchenvorstand der Paul-Gerhardt-Gemeinde, für dieses Angebot.

Nun feiern wir ab September Gottesdienst in der Arche (was für ein bergendes Wort!).

  • Am 1., 3. und 4. Sonntag im Monat um 11 Uhr als Andreas-Gottesdienst
  • Am 2. Sonntag im Monat nehmen wir um 10 Uhr am Gottesdienst der Paul-Gerhardt-Gemeinde teil

Die aktuellen Gottesdienstzeiten finden Sie hier im Gemeindebrief, auf unserer Homepage und jeweils aktuell im Bürgerecho und samstags in der NOZ.

Den Konfirmandenunterricht und alle anderen Veranstaltungen in der Gemeinde hoffen wir, so lange wie möglich in unseren Gemeinderäumen veranstalten zu können, die im hinteren Bereich des Hauses liegen. Größere Veranstaltungen werden sicher an anderen Orten Unterschlupf finden oder ins neue Jahr verschoben werden. Auch hier informieren wir Sie stets aktuell über alle Änderungen.

Die Goldenen und anderen Jubelkonfirmationen, die wir am 25. Oktober feiern wollten, verlegen wir ins nächste Jahr. Wer vor 50 Jahren in der Andreaskirche konfirmiert wurde, will das Jubiläum sicher auch in Andreas feiern.

Wir sind dankbar, dass wir bisher auf viel Verständnis gestoßen sind. „Ich finde es toll, dass sich in Andreas baulich etwas tut. Dagegen sind einige mögliche Ausfälle von Veranstaltungen doch eine Kleinigkeit!“, sagte ein Gemeindemitglied mir am Telefon.

So bleiben wir in Bewegung. Und bitten Gott um seinen Segen und um Bewahrung bei allen Umbauten. Bleibt auch Ihr behütet!

Pastor Martin Steinke

Aus dem Andreas Chor

Vor den Sommerferien erreichte den Kirchenvorstand die Nachricht von Insa Zimni, dass sie bis Ende des Jahres eine Auszeit als Chorleiterin nehmen möchte. Diesen Wunsch haben wir selbstverständlich respektiert und ihm zugestimmt. Nach der Sommerpause werden wir mit ihr gemeinsam besprechen, wie die Chorarbeit weitergeht.

Es ist schade, dass der Chor damit für einige Zeit pausiert, denn er ist zu einem festen Bestandteil unseres Gemeindelebens geworden. Ohne den gemeinsamen Gesang fehlt nicht nur der Andreasgemeinde etwas, sondern auch den Chorsängerinnen und Chorsängern die Freude am Singen und die Gemeinschaft.

Wir werden euch auf dem Laufenden halten, wie es in dieser Angelegenheit weitergeht.

Der Kirchenvorstand