Ev.- luth. Andreasgemeinde Wallenhorst
 Ev.- luth. Andreasgemeinde Wallenhorst

Archiv 2019

November 2019

Neue Gottesdienstzeiten in der Vakanzzeit - 11.00 Uhr statt 10.00 Uhr In seiner letzten Sitzung hat der Kirchenvorstand beschlossen, die Gottesdienstzeiten in der Andreasgemeinde für die Zeit der Vakanz von 10.00 Uhr auf 11.00 Uhr zu verschieben. Ich habe diesen Vorschlag gemacht, weil ich sonntags um 8.45 Uhr Gottesdienst in der Schüchtermann-Klinik habe. So ist es mir möglich, im Anschluss nach Hollage zu fahren und hier den Gottesdienst zu feiern. In der Vergangenheit hat es bei besonderen Gottesdiensten bereits die Anfangszeit um 11.00 Uhr gegeben, so dass dieses nichts völlig Neues ist. Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diese Regelung.

Pastor Martin Steinke

Oktober 2019

Vorstellung Pastor Martin Steinke
Vakanzvertreter in der Andreasgemeinde

 

Ich bin Pastor Martin Steinke und für die Zeit der Vakanz Ihr Pastor in der Andreasgemeinde. Gemeinsam mit meiner Frau und zwei Pflegekindern wohne ich in der Dodesheide.

Unsere vier erwachsenen Kinder gehen inzwischen ihre eigenen Wege, kommen aber immer noch gern nach Hause. Langweilig ist es bei uns nie.

 

Als mich Superintendent Dr. Joachim Jeska fragte, ob ich mir vorstellen könne, die Vakanzvertretung in der Andreasgemeinde zu übernehmen, musste ich nicht lange überlegen.

Zwanzig Jahre lang war ich Gemeindepastor in der Matthäusgemeinde Osnabrück. Die Gemeindearbeit dort in ihrer großen Breite hat mir viel Freude gemacht. Aus der regionalen Zusammenarbeit ist mir die Andreasgemeinde vertraut, und ich habe in der Sommerkirche bereits einige Male hier Gottesdienst gefeiert. Besondere Höhepunkte waren drei Gemeindefahrten, die ich mit begleiten durfte und bei denen auch viele Gemeindemitglieder aus Andreas dabei waren: nach Polen, Frankreich und zu den Luther-Orten. Seit drei Jahren bin ich Klinikseelsorger in der Schüchtermann-Klinik in Bad Rothenfelde. Das passt, weil mir die Seelsorge schon in der Gemeinde immer wichtiger geworden ist. Gerne begleite ich Menschen auf ihrem Lebensweg und teile mit ihnen Freude und Trauer.

Im Krankenhaus komme ich immer wieder mit Menschen in Kontakt, die von heute auf morgen aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden und die oft nicht wissen, wie es weiter gehen wird. Ich merke täglich, wie wichtig es ist, dass Kirche hier in den Kliniken präsent ist.

 

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der Andreasgemeinde. Als Vakanzvertreter bin ich für die Zeit, bis eine

neue Pastorin oder ein neuer Pastor kommt, Ihr Ansprechpartner im Pfarramt. Wenn Sie Fragen oder Kritik haben,

rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir eine Mail. Ich werde den Kirchenvorstand begleiten und habe vor,

regelmäßig mit Ihnen Gottesdienste zu feiern. Manches gilt es sicher aufzuarbeiten, und das braucht Zeit. Aber der

Blick soll vor allem auch in die Zukunft gehen. Wo stehen Sie als Andreasgemeinde? Was wollen Sie? Was brauchen

Sie? In meiner bisherigen Arbeit war mir das Wichtigste zu wissen, dass wir nicht allein durchs Leben gehen. Das

Vertrauen in Gott kann uns tragen und die nötige Gelassenheit geben.

 

Bleiben Sie behütet

Ihr Pastor Martin Steinke

Pastor Keller verlässt die Andreasgemeinde

Uneinigkeit im Kirchenvorstand / Nachfolgerfrage noch offen
 

Wallenhorst „Wenn der Kirchenvorstand und ich uns nicht auf ein gemeinsames Leitungsbild für unsere Gemeinde einigen können, dann ist es an mir zu gehen“, sagt Pastor Friedemann Keller.
Zum 1. Oktober wird er die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Wallenhorst verlassen. Einen Nachfolger gibt es nach dem überraschenden Aus noch nicht.

Keller ist mit seinem Dienstantritt im April 2016 Pastor auf Lebenszeit geworden. Das seine Tätigkeit in der Wallenhorster Kirchengemeinde jedoch nach nur dreieinhalb Jahren zu Ende geht, damit hat der gebürtige Frankfurter sicher damals nicht gerechnet. Er wechselt jetzt auf eine übergemeindliche Stelle im Kirchenkreis Osnabrück und wird als Springer in verschiedenen Kirchengemeinden auftretende Lücken füllen.

„Die Entscheidung zu gehen ist mir nicht leichtgefallen“, erklärt er auf Anfrage unserer Redaktion. Über Monate habe er gemeinsam mit den Kirchenvorstandsmitgliedern versucht, ein gemeinsames Leitungsbild zu finden. Als dann deutlich war, dass es diesen gemeinsamen Weg nicht geben werde, sei für ihn klar gewesen: „Dann muss ich gehen.“

Das Leitungsbild einer Kirchengemeinde legt fest, welche Rolle der Kirchenvorstand und welche der Pastor innerhalb der Gemeinde trägt und wer welche Aufgaben übernimmt. „Nichtsdestotrotz habe ich mich in Wallenhorst wohlgefühlt und bin mit meiner Familie herzlich aufgenommen worden“, betont Keller.

In einem Gemeindebrief, den Keller Ende vergangener Woche auf der Homepage der Kirchengemeinde veröffentlichte, teilt er seinen Abschied mit und ist darin voll des Lobes für viele seiner Mitarbeiter. Aber auch Kollegen, Ehrenamtliche und Jugendlichen seien ihm sehr ans Herz gewachsen. Gleichzeitig bat er um Vergebung für Dinge, die ihm nicht gelungen seien oder die er versäumt habe. Er wird am 27. Oktober um 18 Uhr mit einem Gottesdienst aus der Kirche verabschiedet.

Derzeit sucht er für sich und seine Familie ein neues Zuhause in Osnabrück. Bis er fündig ist, bleibe er mit Frau und Tochter weiter im Pfarrhaus wohnen. Für die Übergangszeit wird Pastor Martin Steinke die Dinge, die der Kirchenvorstand nicht alleine bewältigen kann, übernehmen oder begleiten.

Auch die Mitglieder des Kirchenvorstands bedauern die Situation. „Wir haben über den Zeitraum von einem Dreivierteljahr nach den Neuwahlen des Kirchenvorstands gemeinsam intensive Gespräche geführt, um ein Leitungsbild zu finden, mit dem sich alle Beteiligten identifizieren und es für sich persönlich abbilden können“, sagt Katharina Kuhlmann vom Kirchenvorstand. Jeder sei in dieser Zeit mit den Überlegungen an seine Grenzen gegangen. „Als uns klar wurde, wir kriegen das hier nicht ohne Hilfe hin, haben wir die Landeskirche dazugeholt.“ Zwei Coaches blickten von außen bei mehreren Gesprächen auf die Gruppe. Man habe sich durch diese Beratung erhofft, eine Einigung für die haupt- und ehrenamtliche Zusammenarbeit in der Gemeinde zu finden. „Leider ohne Erfolg“, so Kuhlmann. Daher sei die Trennung nun der konsequente Schritt.

NOZ / 1.10.2019 / Lokalteil - Seite 18

September 2019

Abschied 

 

Neben Christel Hebrok als Gemeindesekretärin werde ich am 30. September 2019 ebenfalls meinen letzten offiziellen Arbeitstag als Pastor in der Andreasgemeinde haben. Ich wechsle dann auf eine übergemeindliche Stelle im Kirchenkreis Osnabrück. Leider konnten sich der Kirchenvorstand und ich uns nicht auf ein gemeinsames Leitungsbild und eine daraus abzuleitende Aufgabenverteilung verständigen. Da ist es dann am Pastor zu gehen. Bis meine Familie und ich in Osnabrück eine Wohnung gefunden haben, bleiben wir zunächst noch im Pfarrhaus wohnen.
Ich blicke dankbar und um viele Erfahrungen reicher auf die dreieinhalb Jahre in Wallenhorst zurück: Auf Kirchenvorsteher*innen, die sich mit viel Herzblut und Können eingebracht haben. Auf Udo, Ellen, Christel, die sich weit über das normale Maß hinaus engagieren und mit denen ich – ähnlich wie mit Ragnhild – sehr gut kollegial zusammenarbeiten konnte. Exemplarisch kann ich darüber hinaus die Freude erwähnen, Hilma Fischer und die Frauen von der Frauenhilfe und vom Gesprächskreis am Mittwoch zu begegnen oder den Menschen von der Ökumenischen Hospizgruppe, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Ein Rückhalt waren mir das Redaktionsteam und der Besuchsdienstkreis, die so wertvolle Arbeit für und in der Gemeinde leisten. Beeindruckt war ich auch von den Jugendlichen, die sich als Teamer in der Konfirmandenarbeit oder sonst in der Gemeinde engagieren. Dankbar bin ich auch für die vertrauensvolle ökumenische Zusammenarbeit z.B. mit Pfarrer Dietmar Schöneich und seinem pastoralen Team. Gerne war ich auch in der Andreas-KiTa mit seinen auch religionspädagogisch engagierten Erzieherinnen und vielen leuchtenden Kinderaugen. Ganz ähnlich sind mir die Begegnungen mit Lehrerinnen und Schülern aus den fünf Schulen auf unserem Gemeindegebiet in Erinnerung. Entgegenkommend war auch die Zusammenarbeit mit dem Rathaus. Als Familie freuen wir uns über all diejenigen, die es uns leicht gemacht haben, hier in Wallenhorst anzukommen und uns wohl zu fühlen. Ausdrucksstark fand ich an vielen Stellen die geistliche Gemeinschaft: in wunderbaren (AusZEIT- oder Pfingstmontags-)Gottesdiensten, beim Gebet der Religionen, ökumenischen Friedensandachten, sowie in der Verbundenheit mit Kollegen und Menschen aus der Paul-Gerhardt-, der Thomas- und der Matthäusgemeinde. Bei weitem nicht nur, aber in besonderer Weise haben mir Ereignisse wie die beiden Gemeindefeste mit Musik und Tanz unter dem Glockenturm, die Gemeindereise auf den Spuren von Jan Hus oder das vorbereitende Engagement und die Spendenbereitschaft, die dazu geführt haben, dass wir mit jungen Erwachsenen eine so großartige Reise in unseren Partnerkirchenkreis nach Südafrika machen konnten, vor Augen geführt, wie be-Geist-ernd Kirche und Glaube sein können. Schließlich war es für mich eine große Ehre und Freude, so viele Menschen an besonderen Punkten ihres Lebens begleiten zu dürfen: bei fröhlichen Taufen, Konfirmationen, Trauungen und feierlichen Segnungen z. B. zur Einschulung. Aber auch für das vielfältige Vertrauen, das Sie mir entgegengebracht haben, indem ich so manchen von Ihnen im Namen Jesu Christi begleiten durfte, wenn einer Ihrer Angehörigen verstorben war, bedanke ich mich sehr. Schließlich bitte ich um Vergebung, für die Dinge, dir mir nicht gelungen sind oder die ich versäumt habe. Möge die Vielfalt in der Andreasgemeinde weiter gedeihen. Möge der Geist Jesu Christi von hier aus weiter ausstrahlen und Menschen befähigen und ermuntern. Möge der Friede und der Segen Gottes mit Euch sein!
Pastor Friedemann Keller PS.: Herzliche Einladung: Am 27. Oktober wird es um 18 Uhr einen Gottesdienst geben, mit dem ich aus der Andreasgemeinde verabschiedet werde.

April 2019

Werbung im Andreas Aktuell

 

Der Kirchenvorstand möchte die Qualität des Andreas Aktuell gerne weiter verbessern. Wir verfolgen deshalb die Idee, die Ausgaben künftig möglichst durchgehend farbig abzudrucken. Zur finanziellen Unterstützung suchen wir daher Geschäftspartner/-innen, die bei uns Werbung schalten. Untersuchungen zeigen, dass der Gemeindebrief immer zu den am intensivsten wahrgenommen Blättern im Ort gehört.
Wenn Sie also bei uns Anzeigen schalten möchten, wenden Sie sich bitte an Pastor Keller an (pastor@andreas-wallenhorst 05407-816917). Oder Sie wissen jemanden, den wir ansprechen können? Dann sind wir Ihnen für einen Hinweis dankbar.

 

Für den Kirchenvorstand Pastor Friedemann Keller

März 2019

Gartengruppe

 

In der letzten Kirchenvorstandssitzung stellte Sabine Placke-Schomaker die Arbeit und die Pläne der Gartengruppe vor. Mit viel Engagement haben sie in den letzten Wochen alle Zimmerpflanzen umgetopft sowie Beete rund um das Gemeindehaus von „Beikräutern“ befreit. Mitte März ging die Gruppe mit Hilfe von Konfirmanden und Peter Schütte daran, den Rasen zu vertikutieren und die Erde in den Beeten zu düngen. Wir sagen herzlichen Dank für so viel Einsatz! Wer bei dem Team mitmachen möchte, melde sich gerne z. B. im Gemeindebüro.

Freude auf neue religionspädagogische Materialien 

 

Die AndreasKindertagesstätte wird ihre religionspädagogischen Materialien mit Hilfe einer Spende von der Andreasgemeinde ergänzen. So soll allen Gruppen ermöglicht werden, gleichzeitig Geschichten von Jesus und Gott auf unterschiedliche Weise erzählen zu können. Die Materialien, die angeschafft werden, lassen sich auf vielfältige Weise einsetzen und veranschaulichen die biblischen Geschichten, zum Beispiel mit Biegepuppen oder Stadtteilen. Die positiven Rückmeldungen und die Zustimmung des Kirchenvorstandes zu den  ausgewählten Materialien erfreuten das KiTa-Team ganz besonders.

Januar 2019

Orgel renoviert

 

Ende November/Anfang Dezember letzten Jahres hat die Orgelbaufirma Johannmeier aus Stemwede unsere Orgel zum ersten Mal seit deren Aufbau 1973 vollständig überholt. Dazu wurde sie in all ihre Bestandteile zerlegt. Jede der vielen, vielen Orgelpfeifen wurde einzeln in einem Wasserbad vom Staub vierer Jahrzehnte gereinigt, Reparaturen an der Mechanik vorgenommen, eine höhenverstellbare Orgelbank gebaut und die Beleuchtung erneuert. Fotos von den Arbeiten sehen Sie in dieser Ausgabe. Fast 10.000 Euro hat diese Generalüberholung gekostet. Wir danken allen Spendern sehr sehr herzlich, die der Gemeinde diese große Ausgabe möglich gemacht haben! Um auch in der Zukunft mögliche Reparaturen bezahlen zu können, sind wir gehalten, finanzielle Vorsorge dafür zu treffen. Wenn Sie mögen, können Sie uns dabei mit einer – steuerabzugsfähigen – Spende unterstützen: Konto: Andreasgemeinde IBAN DE 75 2655 0105 0000 0145 55. Stichwort: 7927 Orgel.

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