Ev.- luth. Andreasgemeinde Wallenhorst
 Ev.- luth. Andreasgemeinde Wallenhorst

Aktuelles aus der Gemeinde

Laubhark-Aktion 2018

 

Einen herzlichen Dank an alle fleißigen Helfer, 

die mitgeholfen haben ,

das Kirchengrundstück von Laub zu befreien.

 

SUPER

40 Jahre Kleiderkammer
Gespräch mit Hilma Fischer

Hilma Fischer hatte zum Tee eingeladen. In gemütlicher Atmosphäre sprechen wir über dies und das und vor allem über die Kleiderkammer. Denn die feiert in diesem Jahr Jubiläum. 40 Jahre, eine lange Zeit, in der einiges passiert ist. Hilma hat in all den Jahren viel Material gesammelt – Presseartikel, Reden, Gratulationen und vor allem Fotos. Vor acht Jahren hat sie ihr ehrenamtliches Engagement in jüngere Hände gelegt. In einem NOZ-Bericht darüber lese ich: „Abschied von der Mutter Teresa der Kleiderkammer“. Das trifft es auf den Punkt, war doch ihr Handeln stets von tiefer christlicher Nächstenliebe geprägt. Ich frage sie nach den Anfängen der Kleiderkammer.

Und dann erzählt sie, wie alles begonnen hat damals vor 40 Jahren:  ... weiterlesen?

Foto: Privat

Renate Ruhe feiert Jubiläum

Renate Ruhe feiert am 1. Dezember ihr zehnjähriges Jubiläum im Andreas-Kindergarten. Vor ihrer Festanstellung hat sie sich dort bereits viele Jahre ehrenamtlich engagiert, so dass sie der Einrichtung schon länger verbunden ist. Die 60-Jährige ist ausgebildete Justizfachangestellte und war in diesem Beruf 24 Jahre im Amtsgericht Osnabrück tätig. 1980 ist Ehepaar Ruhe von Osnabrück nach Wallenhorst in ihr neugebautes Eigenheim gezogen, so dass Renate fortan täglich zu ihrer Arbeitsstelle pendelte. Als 1996 die Tochter Vanessa geboren wurde, gab sie ihren Beruf auf und kümmerte sich ausschließlich um die Erziehung. Renates Engagement im Kindergarten begann, als die damals dreijährige Tochter zur Betreuung in die Einrichtung kam und sie somit über freie Zeit verfügte. Sie kümmerte sich ein Mal wöchentlich um die Buchausleihe. Diese Arbeit bereitete ihr viel Freude, trug sie doch dazu bei, die Kleinen schon rechtzeitig an das Abenteuer Lesen heranzuführen und ihnen die geheimnisvolle Welt der (Kinder-)Bücher zu eröffnen.

Als im Andreas-Kindergarten Eltern die Möglichkeit gegeben wurde, ihre Kinder über die Mittagszeit hinaus betreuen zu lassen, wurde für die Kleinen eine warme Mahlzeit angeboten, die ein Caterer vor Ort täglich anlieferte. Zunächst waren es acht bis zehn Kinder, die in der Küche beköstigt wurden. Renate bekam eine Festanstellung und war fortan für die Kinder rund um das Mittagessen zuständig. Vor einigen Jahren wurde eine Mensa angebaut, in der die Kinder, die länger in der Einrichtung bleiben, und die Grundschulkinder aus der benachbarten Johannisschule zeitversetzt eine warme Mahlzeit zu sich nehmen können. Das Essen wird nach wie vor am frühen Mittag von einem Caterer in Wärmebehältern angeliefert, die Renate in Empfang nimmt und anschließend in Schüsseln umfüllt. Vorher hat sie liebevoll für 55 Kinder aus drei Gruppen die Tische gedeckt, wobei sie sehr genau darauf achtet, dass Teller, Besteck und Gläser akkurat auf jedem Platz stehen und genau ausgerichtet sind. Das ist auch die Devise der täglichen Zeremonie: Den Kindern soll eine gute Esskultur vermittelt werden. Manchmal hört sie sogar ein Lob: „Renate, du hast gut gekocht!“ Dann muss sie schmunzeln und lässt es so stehen, weil es ihr zeigt, dass es den Kindern geschmeckt hat. Bei allem hält Ehemann Friedhelm ihr den Rücken frei und unterstützt sie, z. B. in der Cafeteria bei den jährlichen Gemeindefesten wechselweise im Kindergarten und im Gemeindehaus.

Liebe Renate, herzlichen Glückwunsch und weiter so!                                                                                                                                                                                                                          Angelika Bayer

Eindrücke von der Jugendbegegnungsreise

         im Mfolozi Circuit/Südafrika

 

Nach einem turbulenten Gang durch das Zentrum von Durban an unserem ersten Tag in Südafrika, ging es am zweiten Tag zum Shakaland. In einer Art Museumsdorf wird dort die Kultur der Zulu vorgestellt, einer der größten Volksgruppen in Südafrika, die hauptsächlich in der Provinz Kwazulu-Natal angesiedelt sind. In dieser Provinz liegt auch unser Partnerkirchenkreis Umfolozi.

Unseren ersten Stopp machen wir in der Kirchengemeinde Mbane und wurden herzlich im Haus von Elios empfangen. Er begleitet von südafrikanischer Seite die Partnerschaft zwischen Osnabrück und Umfolozi. Am Abend bekamen wir bei ihm das Südafrika typische Chakalaka serviert, ein würziges Gericht aus Tomaten, Zwiebeln, Karotten und weißen Bohnen. Das Gericht entwickelter sich schnell zu einem unseren Lieblingsessen. Nicht nur bei Elios wurden wir sehr gut umsorgt und nicht selten bekamen wir wahre Festessen aufgetischt.

Am Sonntag machten wir unseren ersten Besuch eines Südafrikanischen Gottesdienstes mit lauten, fröhlichen Gesängen und Tanzen. In der folgenden Woche starteten wir in unser kleines Bauprojekt. In Ekukhanyeni, einem sehr ländlich gelegenen Ort, halfen wir dabei, ein Küchengebäude eines AIDS-Waisenprojektes neben einer Grundschule zu weiter auszubauen. Hier werden zur Zeit etwa 70 Kinder mit immerhin einer Mahlzeit am Tag versorgt. Bei den Arbeiten konnte so manch eine von uns ihre Fähigkeiten im Zement mischen und Maurern unter Beweis stellen.

Unsere Reise sollte aber vor allem auch dem Austausch mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen unseres Partnerkirchenkreises dienen. In spannenden Gesprächen bekamen wir viele Eindrücke über ihr Leben und ihre Arbeit in der Kirche. Uns fiel auf, dass die Jugendarbeit in der lutherischen Kirche in Südafrika stärker in Strukturen eingebettet ist. Es gibt beispielsweise die sogenannte Youth League, der sich Jugendliche im Alter von 15 bis ca. 35 Jahren anschließen. Von Mitgliederzahlen von mit unter 60-100 Jugendlichen in einer Gemeinde können wir hier fast nur träumen. Die Youth League trifft sich wöchentlich zur Feier eines kleinen Gottesdienstes und, ähnlich wie bei uns, zur Planung von Aktionen.

Neu war für uns auch, dass die Kirche den Jugendlichen strenge Regeln für ihr Beziehungsleben vorgibt und einige geheime Partnerinnen oder Partner haben, von denen ihre Eltern und die älteren Gemeindemitglieder nichts wissen dürfen.

Nach zweieinhalb Wochen kehren wir nun mit einer Menge Erfahrungen, Eindrücken und Gedanken zurück, die uns wohl noch lange begleiten werden. Eins steht fest: Südafrika und seine Menschen haben uns in ihren Bann gezogen und wir hoffen, dass wir die Kontakte, die wir nun geknüpft haben, fortführen und weiterentwickeln können.

 

Janna ten Thoren

Gemeindefahrt nach Melle

Ein wunderschöner Herbsttag, wärmende Sonnenstrahlen – Melle und Schloss Gesmold zeigten sich von einer besonders malerischen Seite. 46 Frauen und Männer besuchten am 26. September unter Leitung von Angelika Bayer von der Andreasgemeinde die diesjährigen Ausflugsziele im östlichen Landkreis. Die Meller Ev.-luth. St. Petri-Kirche stand als erstes zur Besichtigung an. Hier gab es ein freudiges Wiedersehen mit dem früheren Andreas-Pastor Hannes Meyer-ten Thoren. Nach einer herzlichen Begrüßung berichtete er über die Zeit nach seinem Fortgang von Wallenhorst im Jahre 2015 und seine neue Aufgabe als Superintendent des Ev.-luth. Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte. Anschließend erläuterte er die Geschichte der nach dem großen Meller Stadtbrand vernichteten und im Jahre 1721 neu erbauten dreischiffigen barocken Hallenkirche St. Petri. Wir konnten die detailreichen bunten Kirchenfenster, Gewölbemalereien, den barocken Altar mit dem Bild des Abendmahls und der Auferstehung und das imposante Taufbecken bewundern. Eine einfühlsame Andacht beschloss den Besuch der Innenstadtkirche.

Auf Schloss Gesmold erwartete uns bereits die Hausherrin Henriette Freifrau von Hammerstein, die uns durch das Schloss führte. Während der Besichtigung einiger Räume des ursprünglich im Renaissancestil erbauten Schlosses bekamen wir Einblick in das Leben der Bewohner gestern und heute. Das Schloss erhielt sein barockes Aussehen im 17./18. Jahrhundert. Und so entwickelte es sich von einer wehrhaften Verteidigungsanlage zu einer repräsentativen barocken Residenz. Eine gemütliche Kaffeetafel im Schlosscafé Mélange mit der köstlichen Georg-Christoph-Torte, eine Spezialität des Cafés, sowie ein Spaziergang durch den prachtvollen Barockgarten rundeten das Programm ab.

Angelika Bayer

Erntedank-Gottesdienst

Am 23.10.2018 fand der Erntedank-Gottesdienst statt. Alle Besucher konnten sich an den wunderschön aufgebauten Gaben am Erntedankaltar erfreuen. Durch den Gottesdienst führten die Kinder des Andreaskindergartens mit ihren Beiträgen.

Besonders beeindruckt waren aber alle durch die Präsentation zu Margret Bos-Siekers Engagement in der indischen Schule. Es findet durch sie ein herzlicher Austausch statt, beim letzten Besuch übergab sie gebastelte Werke und Bilder unseres Kindergartens, die dort für viel Freude sorgten. So manches Andreaskindergartenkind erinnerte sich sofort, welches Kunstwerk von ihm mit auf die Reise gegeben wurde. Der Drache Bunni – den alle Andreaskindergartenkinder kennen und lieben - hilft beim Sammeln und begleitet jede Reise als Maskottchen. Noch bedeutsamer ist für die indische Schule die finanzielle Unterstützung, die Margret Bos-Sieker durch ihren Einsatz immer wieder weitergeben kann. Sie bewirkt dort viel, jede Spende hilft sehr. Sie wird auch in Kürze wieder auf die Reise gehen. 
Vielen Dank an alle Gabenspender und an alle Käufer.

Friedemann Keller würdigte unsere Organistin für ihr großes Jubiläum mit einem Blumenstrauß und ehrenden Worten: Seit 50 Jahren erbringt sie ihren Dienst als Organistin in verschiedenen Gemeinden. In unserer Gemeinde begleitet sie nicht nur die Gottesdienste an der Orgel, sondern sie leitet auch den Andreaschor, der sich immer über den Zuwachs neuer Stimmen freut. 

Aus dem Gottesdienst wurde ein Motto mit auf den Weg gegeben: Macht es wie die Blumen auf der Wiese, genießt jeden Tag aufs Neue ohne an die Sorgen zu denken!  (KF)

50-jähriges Organistenjubiläum Ragnhild Maung

Mit einem Konzert in der Hollager St. Josefskirche am 22. September feierte unsere Organistin Ragnhild Maung ihr Goldenes Organistenjubiläum. Mitgewirkt haben ihr Sohn Ilyas auf der Trompete und der Bläserkreis Bramsche, in dem Frau Maung seit vielen Jahren mitspielt. Eröffnet wurde das Programm nach Begrüßung durch Pastor Friedemann Keller mit einem Stück des zeitgenössischen Komponisten Traugott Fünfgeld für Orgel und Blechbläser. Dann gab es eine Toccata und Fuge in F-Dur von Dietrich Buxtehude, der ein Lehrer und maßgebliches Vorbild von Johann Sebastian Bach war. Anschließend folgten vom impressionistischen französischen Komponisten Jean Langlais, der trotz Blindheit langjähriger Organist einer der Hauptkirchen in Paris war, zunächst ein Orgelstück und dann zwei Stücke für Trompete und Orgel, allesamt mit überraschenden harmonischen Wendungen. Es folgten zwei Charakterstücke des spätromantischen Komponisten Josef Gabriel Rheinberger, Vision und Abendfriede, sehr ruhig und voller Gefühl. Von Johann Sebastian Bach folgten dann der Choral "Nun danket alle Gott" aus der Kantate Nr. 79, arrangiert für Bläser und Orgel, und die Fantasie G-Dur für Orgel, die durch Tempi und einen ruhigen Mittelteil interessante harmonische Entwicklungen zeigte. Zum Schluss griff Swing-Feeling um sich bei dem Bläserarrangement des bekannten Liedes "Danke", bei dem unsere Organistin auch zur Trompete griff. Vom anhaltenden Applaus ließen sich die Bläser zu einer Zugabe hinreißen.

Im Erntedankgottesdienst der Andreaskirche wurde Frau Maung zum 50-jährigen Organistenjubiläum mit Dank und Blumen gratuliert. Auch von der Gemeinde Wallenhorst kam ein Glückwunsch mit einer Urkunde von Landesbischof Ralf Meister.

Jubiläum - Gesprächskreis am Mittwoch

„Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Mit dieser Jahreslosung aus der Offenbarung begrüßte Hilma Fischer die Damen des Gesprächskreises am Mittwoch zu ihrem Oktober-Treffen. Ein reichlich gedeckter Tisch mit Brötchen, selbstgebackenem Brot, Obst, dekorativ und farbenfroh herbstlich geschmückt, bekundete ein herzliches Willkommen. Es gab etwas zu feiern: Der Kreis besteht in diesem Jahr 35 Jahre und trifft sich ein Mal im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Andreasgemeinde. Dazu werden zwei bis drei Monate vorher aktuelle, aber auch persönlich betreffende und am Herzen liegende Themen gemeinsam festgelegt, immer mit dem Ziel, hierüber miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Dabei kann jede Teilnehmerin aus einem reichen Erfahrungs- und Lebensschatz berichten. An den Nachmittagen wird also viel geredet und diskutiert, durchaus auch mal kontrovers. Im Laufe der 35 Jahre wurden so mehr als 300 Themen behandelt, die Hilma Fischer sorgfältig in einer Liste erfasst. Die Gruppe hat sich von Beginn an einen Leitspruch auferlegt: „Wir leben miteinander, wir leben voneinander, wir leben füreinander“. Er ist der Faden, der sich durch die Begegnungen zieht und zeugt von Achtsamkeit, Respekt und Toleranz im Umgang miteinander. „Wir sind ein stiller aber intensiver Kreis, wir achten aufeinander“, sagt Hilma Fischer. Und man spürt die herzliche Verbundenheit der Damen untereinander. Dabei bedauert sie sehr, dass keine jüngeren Leute in den Kreis kommen und dieser immer kleiner wird. Einige können wegen ihres hohen Alters oder aus Krankheitsgründen nicht mehr dabei sein. Darum wäre die Freude groß, wenn sich die eine oder andere von dem Konzept angesprochen fühlen und zu den Gesprächs-Nachmittagen kommen würde.

„Wir haben viel zu danken“, war das Thema des Oktober-Treffens. Da schlossen sich alle an. Ein Danke zu sagen für das bisher gelebte Leben mit all seinen reichen Facetten war und ist den Damen sehr wichtig. Und danke sagen zu können trotz erlebter Schicksalsschläge ruft Dankbarkeit hervor, waren sich alle einig. Edeltraud Bockholt zitierte dazu Dieter Hildebrandt: „Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.“ Mit einem Vaterunser endete das Treffen. Alle freuen sich auf den nächsten Nachmittag im November mit dem dazu passenden Thema „Dunkle Tage erhellen“.

Angelika Bayer

Auf den Spuren von Jan Hus

Wer ist Jan Hus? Diese Frage hörte ich öfter, wenn ich von der bevorstehenden Gemeinde- und Studienreise nach Tschechien erzählte. Zugegeben: der Reformator Jan Hus ist nicht so bekannt wie der 100 Jahre nach ihm gelebte Martin Luther. Doch er gilt als Wegbereiter und Vordenker der Reformation. Um 1370 als Sohn eines Fuhrmanns im südböhmischen Dorf Husinec geboren und in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, studierte er Philosophie und Theologie in der Hauptstadt Prag, die, wie ganz Böhmen, im 14. Jahrhundert von einem politisch einflussreichen Klerus dominiert wurde. Stadt und Universität waren zweigeteilt.......

Jan Hus

Durch seine kritischen Predigten und Schriften erschütterte Hus grundlegend das Selbstverständnis und die hierarchische Ordnung der Kirche. Die in seinen Augen sündige Institution Kirche hatte durch Ablasshandel und Unzüchtigkeit ihren Vertretungsanspruch verloren. Hus forderte eine radikale Neuorientierung. Unter den Böhmen erlangte er durch seine weithin verständlichen Predigten in tschechischer Sprache und sein Geschick, Theologie und politische Forderungen nach mehr Mitspracherecht für die Böhmische Bevölkerung zu vereinen, große Beliebtheit. Doch der Papst belegte 1410 Hus' Reformvorschläge mit dem Kirchenbann....

Geburtshaus Jan Hus

Nachdem er seine Lehren vor dem Konstanzer Konzil nicht widerrufen wollte, wurde er von der Kirche an die weltliche Macht übergeben und am 6. Juli 1415 als Ketzer auf dem Scheiterhaufen in Konstanz verbrannt.

Mit diesem Wissen besuchten wir, eine dreißigköpfige Reisegruppe der Region Nord des Ev.-luth. Kirchenkreises Osnabrück (Andreas-, Matthäus-, Paul-Gerhardt- und Thomasgemeinde), vom 3. – 11. September 2018 unter der Leitung der Pastoren Friedemann Keller und Cord-Michael Thamm die Wirkungsstätten von Jan Hus, aber auch Sehenswürdigkeiten abseits seines Weges... 

Liebe Gemeinde!

Das Jahr 2018 ist  das Jahr der Veränderungen in unserer Gemeinde. Im März wurde der neue Kirchenvorstand gewählt und im Juni eingeführt. Ende des Jahres wird der Gemeindebeirat sich neu aufstellen. Sabine Placke-Schomaker wird nach zwölf Jahren und Esther Schiebener nach 6 Jahren den Gemeindebeirat verlassen. Beiden gilt ein ganz besonderer Dank für ihre tollen Ideen, ihr Engagement und die vielen Kuchen und Salate die sie vorbereitet  haben.
Sabine Placke-Schomaker bleibt unserer Gemeinde auch weiterhin treu, in der Bücherstube, bei Weiberkram und bei den Gartenfreunden. Sie will den Gemeindebeirat auch weiterhin  mit Rat und Tat unterstützen. Ebenfalls wird sich Esther weiter in der Gemeinde engagieren. In den sechs Jahren hat der Gemeinde Beirat viel geleistet:

  • Die Gestaltung und Organisation der Gemeindefeste in der Gemeinde und auch im  Andreas Kindergarten.
  • Einmal im Jahr ein Gemeindemittagessen, mit über 60 Personen.
  • Gründung des Andreas Cafés, dass mit großem Erfolg angenommen wird.
  • Kochen der Suppe am Erntedankgottesdienst.
  •  Hilfe bei Veranstaltungen.

Durch das Ausscheiden von Sabine und Esther sucht der Gemeindebeirat zwei bis drei Personen die Spaß am Organisieren haben, die ihre Ideen in eine lebendige Kirche einbringen wollen.

Sprechen Sie uns an, den Kirchenvorstand, unseren Pastor Friedemann Keller oder Diakon Udo Ferle, wir freuen uns auf Sie, wenn Sie mitmachen wollen.

 

Klaus Seeligmann

Erster Vorsitzender

Céad mile failte

„Tausendfach willkommen“ – mit diesem herzlichen Gruß betraten 23 Jugendliche und vier Begleiter/-innen nach einer langen aber interessanten Anreise von Wallenhorst aus den irischen Boden in Dublin. Natürlich waren alle erst einmal ziemlich geschafft, als wir nach 30 Stunden Anreise, zwei Fährüberfahrten und einigen Toilettenpausen unser Hostel in Dublin erreicht hatten. Aber ein leckeres Frühstück und die Aussicht auf einen wunderbaren Tag in der irischen Hauptstadt verscheuchten schnell jede Müdigkeit. Spätestens beim Pub-Besuch am Abend waren alle wieder hellwach.

Am nächsten Tag ging die Reise über Trim-Castle, das im Film „Braveheart“ eine Rolle spielte, weiter in das Burren-Gebiet an der Westküste, wo unser Haus für die nächsten 10 Tage stand. Am Anfang waren einige Jugendliche etwas enttäuscht, hatten wir ihnen doch bei den Vortreffen von der „grünen“ Insel vorgeschwärmt. Aber dieser Sommer war auch an Irland nicht spurlos vorübergegangen, und so gab es doch einige braune Flecken auf der ansonsten so grünen Weste. Die Temperaturen waren mit 19 bis 24 Grad allerdings um einiges erträglicher als in Deutschland.
Von unserem Haus aus, dem „Clare‘s Rock Hostel“, unternahmen wir dann die schönsten Ausflüge. Natürlich besuchten wir die Cliffs of Moher, Europas eindrucksvollste Steilküste, waren in Städten wie Limerick und Galway zu Gast, ließen uns durch die dunkle „Ailwee Cave“ führen und bestiegen den „Croagh Patrick“, den heiligen Berg der Iren. Die Tage am Haus verbrachten wir mit Spielen und Wanderungen und am Abend mit der Tagesauswertung und einer Andacht.

Wer Lust hat, mehr von der Freizeit und über Irland zu erfahren, der sollte aufmerksam die Termine im November beobachten. Wir planen einen irischen Abend mit viel Musik, typischen Speisen und Getränken und unterhaltsamen Geschichten.

Zum Schluss möchten wir noch ganz herzlich allen Unterstützern der Postkartenaktion Danke sagen, und dem Mietwagen-Verleih Kotte aus Bramsche, sowie EDEKA-Hollage. Dank Ihrer Unterstützung und den fairen Preisen konnten wir eine tolles Programm auf die Beine stellen, das bei allen Mitreisenden für vollste Zufriedenheit gesorgt hat.


Diakon Udo Ferle

Opferstock gestohlen

In seiner August-Sitzung hat der Kirchenvorstand mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen, dass jemand unseren „Opferstock“ am Kirchenportal entwendet haben muss. Jedenfalls ist das Behältnis zum Geldeinwurf seit Juli verschwunden und mit ihr Kollektengelder in Höhe von ca. 100 Euro.  Dass jemand Spendengelder entwendet, die dafür gedacht waren, Menschen in Not zu helfen und die Arbeit der Kirchengemeinde zu unterstützen, ist für sich genommen schon erschreckend. In (finanziellen) Notlagen kann man ja den Pastor kontaktieren. Da braucht man nicht zu stehlen. Dazu kommt, dass der Opferstock selbst ein Gesellinnenstück einer Schreinerin war. Der Schaden zur Wiederherstellung des Opferstocks wird etwa das Vierfache des gestohlenen Geldes kosten. Immerhin konnten wir die gerade auf der „Walz“ befindliche Schreinerin ausfindig machen. Und sie hat sich auch bereit erklärt, uns den Kasten nach ihrem alten, glücklicherweise noch vorhandenen Konstruktionsplan neu zu bauen. Noch viel lieber aber hätten wir wenigstens den Kasten des Opferstocks zurück! Vielleicht kann uns den jemand wieder vor die Tür stellen?

Pastor Friedemann Keller

Pastor Friedemann Keller, Johannes Andrews, Heidrun Kopischke, Richard Schulz, Cirsten Wahmhoff, Katharina Sieckendieck, Sonja Friedrich-Peters, Susanne Schenk, Klaus Hawliza

Neuer Kirchenvorstand eingeführt
Klaus Havliza und Johannes Andrews verabschiedet

Zur Verabschiedung des alten und Einführung des neuen Kirchenvorstandes (KV) der Andreasgemeinde besuchten zahlreiche Gemeindemitglieder den festlichen Gottesdienst am 10. Juni in der Andreaskirche. Vier der sechs Kirchenvorsteher/-innen - Heidrun Kopischke, Susanne Schenk, Richard Schulz und Cirsten Wahmhoff – wurden im März für eine weitere Amtsperiode wiedergewählt, Sonja Friedrich-Peters und Katharina Sickendiek neu berufen. Als Nachrückerin steht Barbara Bender zur Verfügung. Johannes Andrews und Klaus Havliza haben nicht mehr kandidiert und sind nach drei Amtsperioden, also 18 Jahren, aus dem KV ausgeschieden. Pastor Friedemann Keller zollte ihnen großen Respekt für ihren unermüdlichen Einsatz. „Mit eurer engagierten Arbeit und eurem wirtschaftlichen und juristischen Sachverstand habt ihr eure Zeit und eure Kraft in den Dienst der Gemeinde gestellt und wesentlich zum Gelingen des kirchlichen Lebens in der Andreasgemeinde, aber auch auf Kirchenkreisebene beigetragen. Dafür bin ich in hohem Maße dankbar.“ Neben einer Fülle von administrativen Aufgaben wie Finanzierungsfragen, Personalangelegenheiten oder die Gebäudeverwaltung und -erhaltung fühlten sie sich stets auch der geistlichen Leitung verpflichtet.

In seiner emotionalen und engagierten Predigt sagte Friedemann Keller, so wie Gott Moses beauftragte, 70 Älteste Israels zusammenzubringen, damit sie mit ihren verschiedenen Gaben und Talenten als Verbündete einem ganzen Volk zur Seite stehen, so seien auch die Talente der Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher für die zukünftige Kirchenleitung gefragt. „Nicht nur eine Ära endet mit dem Ausscheiden von Johannes Andrews und Klaus Havliza, es ist gleichzeitig ein Kulturwandel“, sagte er und verwies auf die Prognosen der Landeskirche, wonach die evangelische Kirche in den nächsten Jahren rund ein Drittel ihrer Mitglieder verlieren werde. Da müsse man sich fragen: „Was genau will ich, was die Andreasgemeinde hier vor Ort tut? Wofür ist die Andreasgemeinde notwendig, wo muss sie, muss Kirche hingehen? Wie soll unsere Gemeinde in fünf oder zehn Jahren aussehen? Auch: Was möchte, was kann ich dafür tun?“ Neue Finanzierungsmöglichkeiten und -wege müssten gesucht werden, da die Kirchensteuer drastisch einbrechen werde. Hier die Gemeindemitglieder für anstehende Projekte zu begeistern und einzubeziehen, sei eine wichtige Aufgabe. Dabei müsse man auch schauen, ob „Gutes bewahrt werden kann und nicht nur als dekorativer Staubfänger im Regal verkümmert. Jeder muss sich positionieren. Dazu gehört, sich für christliche Werte einzusetzen.“

Kindergartenleiterin Britta Finke bedankte sich bei Klaus Havliza für seine tatkräftige Verbundenheit mit dem Andreas-Kindergarten und die vertrauensvolle langjährige Zusammenarbeit. Als Dank erhielt er mit einem Augenzwinkern fünf Gutscheine für die Andreas-Mensa.

Beim anschließenden Empfang hatten die Gottesdienstbesucher die Möglichkeit, mit den scheidenden und den neuen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorstehern ins Gespräch zu kommen und ihnen einen dankbaren und Mut machenden Abschied bzw. Einstand mitzugeben.  Angelika Bayer

Frauenkreis
 

Einer inzwischen guten und bewährten Tradition folgend traf sich der Frauenkreis der Andreasgemeinde Anfang Juni zu einer Wanderung am Hollager Berg und anschließendem Spargelessen im Gasthaus Barlag. Gertrud Harms hatte, wie jedes Treffen des Kreises, organisiert. Das Wetter zeigte sich von seiner sommerlichen Seite, so dass der Schatten spendende Wald von allen Mitwanderinnen als sehr wohltuend empfunden wurde. Diejenigen, die nicht so gut zu Fuß waren, warteten auf die Wandergruppe im Gasthaus Barlag zum gemeinsamen Essen. Spargel, Schnitzel, Schinken und Rührei schmeckten sehr gut, und Herr Barlag tischte nicht zu knapp auf.

Alle waren sich einig: So darf es im nächsten Jahr wieder stattfinden.   Angelika Bayer

 

Unsere Konfis 2018...

Foto: privat

 

.

Foto: privat

In eigener Sache...
Seit ungefähr drei Jahren gestalte ich die Homepage der Andreasgemeinde.

Meine Versuche sie interessant und informativ zu gestalten sind dabei wesentlich von den Beiträgen abhängig, die mich erreichen.

Ich möchte alle Glieder der Gemeinde, wie die Verantwortlichen der Arbeitskreise und Gruppen sowie die Verantwortlichen der Einrichtungen herzlich einladen, die Plattform der Homepage zu nutzen, um Ihr Anliegen darzustellen.

 

Ingolf Kopischke

Email webseite@andreas-wallenhorst.de

oder  redaktion@andreas-wallenhorst.de

 

Redaktions-Team der Andreasgemeinde

Die Redaktion von Andreas Aktuell setzt sich jetzt wie folgt zusammen:

Redaktion und Layout:
Friedemann Keller, Angelika Bayer, Katrin Fuhrmann,
Druck: Gerhard Heetzsch,

Homepage: Ingolf Kopischke
Facebook: Katharina Sickendieck

Bitte senden Sie Ihre Beiträge an die Redaktion der Andreasgemeinde.
Nur so kann sichergestellt werden, dass kein Beitrag übersehen wird. Die Mitglieder der Redaktion sind dafür verantwortlich, das die Beiträge im AndreasAktuell, auf der Homepage, im Bürgerecho und in den entsprechenden Termin- und Veranstaltungshinweisen berücksichtigt werden.

E-Mail  redaktion@andreas-wallenhorst.de

ENGEGAMENT GEFRAGT

 

Unsere Gemeinde wird sich künftig immer noch mehr weg von einer Amtskirche hin zu einer Beteiligungs­gemeinde entwickeln.

Das bedeutet: Sie sind gefragt! Die Andreasgemeinde lebt von Ihnen - Ihrer Teilnah­me an Gottesdiensten und Veranstaltungen und Ihrer ehrenamtlichen wie finanziellen Unterstützung.

 

Was können Sie tun? - Sie können mitmachen, z.B. in einer unserer Gruppen und den verschiedenen Kreisen.

Sie finden sie auf dieser Homepagerift aufge­führt.

Oder Sie engagieren sich ehrenamtlich bei uns.

Aktuell suchen wir in ganz unterschiedlichen Berei­chen dazu bereite Menschen. So haben wir Bedarf an Menschen, die unseren Besuchsdienst verstärken. Hätten Sie Lust, da mitzumachen? 

Sprechen Sie einfach jemanden aus der Gemeinde an

Telefon (0) 5407 822 -100 oder kirchenvorstand@andreas-wallenhorst.de.

 

Wir freuen uns auf Sie!

Druckversion Druckversion | Sitemap
Ev.-luth. Andreas Kirchengemeinde
49134 Wallenhorst, Uhlandstraße 61
Telefon (0) 5407 822 100